Ich wage es endlich. Ich liebe es zu schreiben, es hilft mir. Ich habe aber auch Angst vor dem Schritt, ich habe Angst davor, dass irgendjemand, den ich kenne, das hier liest.
Ich habe früher schon mal für eine Seite Texte geschrieben und es war mir genauso unangenehm. Ich habe nur ein paar einzelnen Menschen davon erzählt und noch weniger Menschen lesen lassen, was ich geschrieben habe.
Ich habe schon immer viel geschrieben, früher waren es simple Tagebucheinträge und dann ist es immer mehr geworden. Ich habe über Situationen geschrieben, die mir im Alltag widerfahren sind oder einfach Sachen, die mich beschäftigt haben. Damit ist wirklich alles gemeint, vom simplen Liebeskummer bis zu politischen Themen.
Ich weiß noch nicht, was ich von dieser ganzen Sache erwarten soll, ob ich überhaupt etwas erwarten darf. Ich habe ganz stark das Gefühl, dass ich mich hiermit verletzlich mache und alles, was in diese Richtung geht, liegt mir nicht besonders. Deswegen ist es mir auch ein großes Anliegen, so gut es geht anonym zu bleiben; nur dann kann ich wirklich das schreiben, was ich fühle und denke. Dennoch ein paar Informationen über mich: Ich bin Anfang zwanzig und lebe in einer Großstadt. Mein Leben lief bisher nicht optimal, es gab viele verschiedene Erlebnisse, die es mir teilweise schwer gemacht haben, weiterzumachen. Aber natürlich auch wahnsinnig viel Gutes, das was auch einfach jeden Tag passiert. Ich habe für meine nicht allzu vielen Jahre an Lebenserfahrung schon einfach viel durchgemacht und werde das wohl hier erzählen.
Es fühlt sich wirklich sehr seltsam an, das hier zu schreiben. Ich hoffe, das ändert sich noch und ich werde das hier nicht bereuen.
Lg Lusanna
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